"Können und wollen wir noch katholisch sein?"

Können und wollen wir noch katholisch sein und wenn ja, wie? Einigen Mitarbeitenden in unseren Gemeinden stellt sich diese Frage. Viele verlassen die Kirche, andere hingegen halten noch stärker, rigoroser an einer strikten Lehre fest und wünschen keine Veränderungen. Dazwischen gibt es hoffentlich noch eine Gruppe von Personen, die kritische Fragen stellen, die zweifeln, hadern, manchmal sogar verzweifeln und aber noch etwas Mut, Kraft und Begeisterung haben, vor Ort für eine geschwisterliche christliche Gemeinschaft und ein glaubwürdiges Christ-Sein einzutreten. Drüber reden, Frust loswerden, anders denken und handeln – darum soll es gehen.

Nähere Informationen und die Adresse entnehmen Sie dem pdf-Dokument.

Die Herausforderungen sind groß, führen teils zur Resignation. Es ist Zeit nicht für ein „Trotzdem“, sondern für ein „anders Sein und anders Machen“. Es ist die Stunde der Getauften und Gefirmten. Nur sie als Einzelkämpfende und in solidarischen Gemeinschaften in Gebet, Austausch, Verbundenheit mit Gottes Geistkraft können schaffen, dass Kirche nicht ganz im Abgrund der Unglaubwürdigkeit und Bedeutungslosigkeit versinkt.

Es ist ein Versuchsprogramm, ein Gesprächsformat, das im Dekanat Bremen-Nord startet.

Am Donnerstag, 6. Oktober um 18.30 Uhr in Worpswede in der Kirche Maria Frieden (Hembergstr. 22, 27726 Worpswede) sind alle Interessierten und kritisch Glaubenden, Hadernden und Zweifelnden eingeladen zur Vesper und einem anschließenden Gespräch mit kurzen Impulsen und einer Austauschrunde. 

Verantwortlich: Dekanats-Pastoralreferentin Dr. Ute Zeilmann